Fassadenwerk Chemnitz

Für unsere Kunden in Deutschland und Europa decken wir als Spezialist für vorgehängte hinterlüftete Fassaden das komplette Leistungsspektrum ab. Von der Beratung über die Planung bis hin zur Fertigung und Montage des jeweiligen Fassadensystems stehen wir eng an der Seite unserer Auftraggeber. Ein wesentlicher Kernbereich unserer Tätigkeit ist die Fertigung. Reichlich Erfahrung, großes handwerkliches Geschick sowie ein Höchstmaß an Flexibilität und Qualitätsbewusstsein sind die wesentlichen Parameter, die diesen Bereich kennzeichnen. Getragen wird die Leistungsfähigkeit unserer Fertigung von unseren gut ausgebildeten Mitarbeitern. Neben der Verwendung hochwertiger Materialien ist die Kombination aus hohem Ausbildungsstand und ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein von maßgeblicher Bedeutung für unsere Fertigungsqualität.

Woraus fertigen wir unsere Fassaden?

Wir unterstützen Sie bei der Suche nach dem richtigen Material für Ihre Metallfassade. Als Hersteller hochwertiger Element-, Paneel-, Glattblech- und Verbundwerkstofffassaden kennen wir die Eigenschaften der vielfältigen Metalle genau und wissen, wie das jeweilige Material zu verarbeiten ist.

Aluminium

Aluminium mit seinen Legierungen lässt sich gut verarbeiten und findet daher vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Geringes Gewicht bei gleichzeitiger Formstabilität prädestinieren diesen Werkstoff für den Fassadenbau, ebenso seine Korrosionsbeständigkeit und Formbarkeit.

Verarbeitet werden auftrags- und oberflächenabhängig zwei Qualitäten:

  • Normalqualität, z. B. AlMg1 oder AlMg3
  • Eloxalqualität, z. B. AlMg1 (= z. B. EN AW 5005) oder Almg3 (= EN AW 5754)

Mögliche Oberflächenausführungen sind:

  • blank
  • Pulver- bzw. Bandbeschichtung
  • Eloxierung
  • Antidröhn
  • Antigraffitibeschichtung

Die Abmaße des Ausgangsmaterials betragen:

  • 6.000 x 2.000 mm
  • Blechstärken von 1 - 5 mm

Grundsätzlich ist Aluminium schweißgeeignet.

Der wiederverwendbare Recyclinganteil ist von diversen äußeren Faktoren abhängig. Er beträgt im Minimum circa ein Drittel der Gesamtmenge, kann aber auf Kundenwunsch signifikant erhöht werden.

Stahl

Stahl ist ein warm und kalt verformbarer Werkstoff aus Eisen, dem Kohlenstoff zugesetzt wurde. Oftmals finden sich aber auch weitere Legierungsanteile wie beispielsweise Chrom oder Nickel, die die charakteristischen Eigenschaften des Stahls hervorbringen.

Verarbeitet werden beispielsweise die folgenden Stahlgüten:

  • S220GD bis S350GD
  • S390GD
  • S235 bis S355

Projektabhängig verarbeiten wir auch andere Stahlgüten.

Mögliche Oberflächenveredelungen sind:

  • metallische Überzüge aus Zink (Z), Zink-Eisen (ZF), Zink-Aluminium (ZA; GALFAN®), Aluminium-Zink (AZ; GALVALUME®) oder Zink-Magnesium(ZM)
  • Band- oder Pulverbeschichtung
  • Antidröhn- / Antigraffitibeschichtung

Die Abmessungen des Ausgangsmaterials betragen:

  • 6.000 x 2.000 mm
  • Blechstärken bis zu 4 mm

Alle nicht bandbeschichteten Materialien sind schweißgeeignet

Der wiederverwendete Recyclinganteil ist von diversen äußeren Faktoren abhängig. Er beträgt zwischen 15 % und 40 % der Gesamtmenge, kann aber auf Kundenwunsch bis auf nahezu 100 % erhöht werden.

Nichtrostender Stahl (Edelstahl)

Nichtrostender Stahl gehört zu den korrosions- und säurebeständigen Stahlsorten. Wir verarbeiten Edelstähle verschiedenster Werkstoffgruppen, wie zum Beispiel:

  • 1.4301 (V2A)
  • 1.4401 (V4A)

Nichtrostender Stahl wird in den meisten Fällen nicht mit einer zusätzlichen organischen Beschichtung versehen; hingegen ist aber eine mechanische Nachbearbeitung der Oberfläche aus architektonischen Gründen wie z. B. durch Glasperlenstrahlen oder Spiegelpolieren möglich.

Die Abmessungen des Ausgangsmaterials betragen

  • 6.000 x 2.000 mm
  • Blechstärken von bis zu 4 mm

Grundsätzlich ist nichtrostender Stahl schweißgeeignet.

Wetterfester Baustahl (Cortenstahl)

Als „wetterfest“ werden Baustähle bezeichnet, bei denen sich durch das Hinzufügen von Legierungsbestandteilen (Chrom, Kupfer, Nickel oder Phosphor) in der Atmosphäre eine witterungsbeständige Schicht, die sogenannte Patina, bildet. Das durch uns verarbeitete Material ist nicht vorbewittert. Die charakteristische rostbraunfarbene Patina an der Oberfläche finalisiert sich erst im Laufe von ca. 1 - 3 Jahren unter dem Einfluss der Umgebungsbedingungen.

  • z. B. S355JOWP (DIN EN 10025-5)

Die Abmessungen des Ausgangsmaterials betragen:

  • 6.000 x 2.000 mm
  • Blechstärken bis zu 4 mm

Grundsätzlich ist wetterfester Baustahl schweißgeeignet.

Verbundwerkstoffe

Verbundwerkstoffe sind Materialien, die aus mindestens zwei Werkstoffen bestehen. Das Zusammenführen der Einzelkomponenten und ihren stoffspezifischen Eigenschaften führt dazu, dass dieser Werkstoff am Ende andere Eigenschaften besitzt als seine einzelnen Komponenten. Verbundwerkstoffe gehören zu den häufig im Fassadenbau eingesetzten Materialien.

Verarbeitet werden zum Beispiel:

  • Aluminiumverbundmaterial
  • Kupferverbundmaterial

Brandschutzklassifizierungen je nach Einsatzgebiet:

  • A2
  • B-s, d0

Die Optik der Oberflächen ist sehr vielseitig und herstellerabhängig.

Die Abmessungen des Ausgangsmaterials betragen

  • 6.000 x 2.000 mm
  • Plattenstärke 4 mm
    • 2,3,4,5 mm und ggf. noch dickere

Verbundmaterialien zeichnen sich durch gute Verarbeitbarkeit und geringes Gewicht bei gleichzeitig guten statischen Eigenschaften aus.

Weitere metallische Werkstoffe

Metalle wie Kupfer, Titanzink oder Messing eignen sich hervorragend für kleine Flächen in Fassaden, werden jedoch kaum an großen Objekten verbaut. Gleichwohl empfehlen sie sich aufgrund ihrer speziellen Oberflächeneigenschaften und der charakteristischen Verwitterungstendenz durchaus.

Vollautomatisches Hochregallager

SCHRAG|Fassaden ist einer der wenigen Fassadenbauer, der über eine eigene Fertigung und Lagerhaltung verfügt. Ein Blick auf die Details verrät, dass die Fertigung von Element-, Paneel-, Glattblech- oder Verbundwerkstofffassaden eine anspruchsvolle Aufgabe ist, die auch in puncto Infrastruktur hohe Anforderungen stellt. So verfügen wir an unserem Standort in Chemnitz über optimale Produktionsbedingungen für die Fertigung vorgehängter hinterlüfteter Metallfassaden. Großzügige 4.500 Quadratmeter stehen uns dafür zur Verfügung. Auf den rund 480 Plätzen unseres modernen und vollautomatischen Hochregallagers befinden sich ständig rund 300 Tonnen Material. Der Lagerbestand umfasst Halbzeuge aus Aluminium, Stahl, nicht rostendem Stahl sowie diverse Sondermaterialien wie Aluminiumverbundwerkstoffe.

Wie fertigen wir unseren Fassaden?

Bei der Fertigung unserer Fassadensysteme setzen wir konsequent auf den Einsatz modernster Technologien. Ein Beispiel dafür ist die Biegemaschine TruBend 8230. Moderne CNC-Maschinen mit intelligenter Steuerungstechnologie sind elementare Bestandteile unserer hohen Produktqualität. Unsere Fertigungsprozesse sind CE-zertifiziert – für Bauteilgruppen und Schweißverbindungen eingeschlossen. Insgesamt verfügen wir neben CNC-basierten Stanz- und Nibbelmaschinen zur passgenauen Fertigung von Platinen für Fassadenbauteile auch über ein leistungsfähiges Scherenzentrum mit integrierter Kopfschere.

    Fertigung

    Zuschnitt

    Im Bereich der Blechzuschnitte setzen wir auf modernste Maschinen aus dem Hause Trumpf. Neben präzisen Zuschnitten können hier auch Umformungen wie Sicken, Durchzüge, Gewinde und vieles mehr prozesssicher und wiederholgenau produziert werden. Hierdurch können wir neben technischen Lösungen auch diverse optische Effekte für Ihre Fassade erschaffen, welche Ihr Projekt zum Unikat machen.

    Zudem können wir mit unserem leistungsfähigem Scherenzentrum Ihre Aufträge effektiv und passgenau bearbeiten. Wir verarbeiten Tafelmaterial bis 2.000 mm x 6.000 mm und je nach Materialgüte in folgenden Stärken:

    • Aluminium bis 5 mm
    • Stahl bis 4 mm
    Fertigung

    Fräsen

    Für die effektive Verarbeitung von Verbundmaterialien nutzen wir modernste Frästechnologie. Dies macht es möglich Ihre Wünsche präzise und effizient herzustellen. Auf unserer Anlage können wir Plattengrößen bis 2000 mm x 6000 mm verarbeiten.

    Fertigung

    Biegen

    Mit unseren CNC-Abkantpressen und Schwenkbiegemaschinen haben wir für nahezu jedes Bauteil die beste und wirtschaftlichste Lösung im Haus. Unsere modernen Anlagen garantieren durch computergestützte Winkelkorrekturen genauste Produkte. Mit unserem Maschinenpark können wir Biegelängen bis 6.000 mm umsetzen und je nach Materialgüte folgende Stärken verarbeiten:

    • Aluminium bis 5 mm
    • Stahl bis 4 mm

    Selbstverständlich können Sie uns auch bei abweichenden Anforderungen ansprechen und wir suchen mit Ihnen gemeinsame Lösungen.

    Fertigung

    Baugruppenmontage

    Auch komplexe Baugruppen aus verschiedensten Materialien sind für uns kein Problem. Einzelteile, welche wir nicht selbst herstellen, beschaffen wir bei unseren zuverlässigen Partnern oder Sie stellen uns Ihr Material bei. Für die Montage nutzen wir verschiedensten Verfahren, wie zum Beispiel Schrauben, Nieten oder Kleben. Mit unserer Erfahrung und Ausstattung können wir auch gemeinsam Ihre Konstruktionen weiterentwickeln, um die beste und kosteneffizienteste Lösung für Ihre Ideen zu finden. Für die Montage nutzen wir zertifizierte Schraub- und Nietverbindungen nach DIN EN 1090.

    Schweißen

    Alle unsere Schweißverahren werden von geschultem und zertifiziertem Schweißpersonal durchgeführt, sodass wir Ihnen höchste Qualität garantieren können.

    Unsere Schweißverfahren

    MAG - Metall-Aktivgasschweißen

    Das MAG-Schweißen ist ein Lichtbogenschweißverfahren, das angewendet wird, um verschiedene Metalle mithilfe eines aktiven Gases zu verbinden. Hierbei wird die Hitze des Lichtbogens genutzt, um die Drahtelektrode abzuschmelzen und dem Schmelzbad zuzuführen. Der Lichtbogen und das Schweißbad werden durch ein aktives Gas mit oxidierender oder reduzierender Wirkung geschützt. 

    In unserer Fertigung können wir mit diesem Verfahren Stahl bis 4 mm schweißen. Das Schweißen von Aluminium ist mit diesem Verfahren allerdings nicht möglich. Weiterhin zeichnet sich dieses Verfahren durch seine hohe Schweißgeschwindigkeit und die Möglichkeit, alle Schweißpositionen anzuwenden, aus. Bei diesem Verfahren ist keine CE-Kennzeichnung an den Schweißbaugruppen möglich.

    WIG - Wolfram-Inertgasschweißen

    Das WIG-Schweißen zählt zu den Schmelzschweißverfahren. Dabei brennt der Lichtbogen zwischen einer nicht abschmelzenden Wolframelektrode und dem Werkstück. Das inerte (inaktive) Gas schützt die Schweißstelle vor der Umgebungsluft. Zum Füllen der Nahtfugen oder zum Auftragen wird ein Zusatzwerkstoff manuell durch den Schweißer eingebracht.

    Mit diesem Verfahren können wir Materialstärken von 1,5 - 5 mm schweißen. Ein Vorteil liegt darin, dass auch komplexere Bauteile umgesetzt werden können und bei Aluminium sogar eine CE-Kennzeichnung möglich ist. Des Weiteren zeichnet sich dieses Schweißverfahren durch einen geringen Nahtaufbau aus, was mit weniger Nacharbeit der Schweißnähte verbunden ist.

    MIG - Metall-Inertgasschweißen

    Das MIG-Schweißen (Metallschweißen mit inerten Gasen) ist ein Lichtbogenschweißverfahren und wird angewendet, um verschiedene Metalle mit einem inerten (inaktiven) Gas zu schweißen, was bedeutet, dass es nicht mit den anderen Materialien reagiert.

    Hierbei wird die Hitze des Lichtbogens genutzt, um die Drahtelektrode abzuschmelzen und dem Schmelzbad zuzuführen. Der Lichtbogen und das Schweißbad werden durch ein inaktives oder inertes Gas geschützt, wodurch eine Oxidation der Schweißnaht verhindert wird.

    Mit diesem Schweißverfahren können wir Aluminium und Edelstahl in Materialstärken von 1,5 - 3 mm verbinden. Dieses Verfahren zeichnet sich durch seine hohe Schweißgeschwindigkeit, was mit einer geringen Verformung der Bauteile einhergeht. Außerdem ist bei Aluminium eine CE-Kennzeichnung möglich.

    Handgeführtes Laserschweißen

    Das Laserschweißen ist ein Fügeverfahren, mit dem durch Wärme eine unlösbare Verbindung zweier Bauteile hergestellt wird. In der Regel wird kein Schweißzusatzwerkstoff verwendet. Zum Schweißen wird ein Laserstrahl durch eine Fokussieroptik gebündelt und auf das Werkstück gerichtet. Die Fügestelle wird so auf Schweißtemperatur erhitzt. Um Oxidation zu vermeiden, schützt ein Gas die Schweißnaht.

    Mit diesem Verfahren können wir Aluminium, Stahl und Edelstahl in Materialstärken von 1 bis 3 mm schweißen. Das Laserschweißen ist ein verzugarmes Schweißverfahren und zeichnet sich durch hohe Schweißgeschwindigkeiten aus. Hier ist jedoch keine CE-Kennzeichnung und Verfahrensprüfung der Schweißbaugruppen möglich. Es können nur konstruktive Schweißungen durchgeführt und es können nur Bauteile ohne Spalt verschweißt werden. Bei diesem Verfahren sind alle Schweißpositionen möglich. Außerdem zeichnet es sich durch einen geringen Nahtaufbau aus.

    Bolzenschweißen mit Spitzenzündung

    Unter Bolzenschweißen versteht man das Verbinden von Bolzen bzw. Gewindebolzen mit flächigen Werkstücken durch einen Lichtbogen und unter Anwendung einer Presskraft. Das Vereinigen der Fügezonen erfolgt im flüssigen Zustand der Schweißzone. Es wird kein Zusatzwerkstoff verwendet.

    Beim Bolzenschweißen können wir sowohl Aluminium als auch Stahl und Edelstahl bearbeiten. Die Bearbeitung erfolgt dabei durch ein Handgerät oder einen CNC-Automaten. Bei den Bolzendurchmessern ist ausschließlich die Größe M6 möglich. Unser Bolzenschweißverfahren ist für die Verfahrensprüfung für verschiedene Materialien zertifiziert.

    Bei diesem Verfahren sind nur metallisch blanke Teile bearbeitbar. Bei Materialstärken bis 3 mm können Abdrücke auf der gegenüberliegenden Seite sichtbar werden.

    Weitere Fügeverfahren

    In unserer Fertigung nutzen wir ein zertifiziertes Klebesystem. Es zeichnet sich durch die folgenden Merkmale aus:

    • Fachkundige Mitarbeiter: Unsere Mitarbeiter sind speziell ausgebildet, um das Klebesystem effektiv und präzise anzuwenden.
    • Dokumentation: Jeder Schritt der Montage wird sorgfältig dokumentiert, einschließlich der Verarbeitungstemperatur, der Fertigungszeiten, das verwendete Material sowie die Chargennummmern von Kleber und Klebeband. Dies gewährleistet eine lückenlose Nachverfolgung und Qualitätssicherung.
    • Vielseitigkeit: Das Klebesystem ermöglicht das Verkleben von EN AW 5005 UK mit Einhangprofil sowie EN AW 5005 Fassadenpaneel auch im statischen Bereich.

    Außerdem sind in unserer Fertigung auch konstruktive Klebungen, wie z. B. Aussteifungen mit Klebeband oder unserem zertifizierten Klebesystem möglich.

    Oberflächenveredelungen

    Eine saubere Oberfläche, die frei von Verschleißspuren ist, macht nicht nur optisch viel her, sie steigert auch das Vertrauen in die Funktionalität Ihrer Fassade. Die Veredelung der Oberflächen von Fassaden dient in vielen Fällen gleichzeitig dem Schutz, der Funktionalität und der Nachhaltigkeit. Denn je nachdem, welche Veredelungsverfahren eingesetzt werden, erhöht sich die Lebensdauer Ihrer Metallfassade erheblich.

    Nachträgliche Oberflächenveredelungen

    Nasslackierung

    Bei der Nasslackierung sind umfangreiche Vorbereitungen, wie bspw. die chromfreie Passivierung von Aluminium und Stahl möglich. Für eine Nasslackierung können außerdem großformatige Teile bis 2.000 mm Höhe und 3.000 mm Breite mit einem Teilegwicht bis 1 Tonne verwendet werden. Es können z. B. 2k-Lacke oder Wasserlacke zum Einsatz kommen.

    Pulverbeschichtung

    Bei der Pulverbeschichtung sind umfangreiche Vorbereitungen, wie bspw. die chromfreie Passivierung von Aluminium und Stahl möglich. Außerdem ist eine Beschichtung von Stahl und Aluminium im Zulassungsbereich der GSB oder Qualicoat auf gesonderte Anfrage möglich.

    • Automatikbeschichtung - Großformatige Teile bis 2.500 mm Höhe und 1.000 mm Tiefe (Teilegewicht bis 2 Tonnen)
    • Handbeschichtung - Großformatige Teile bis 3.000 mm Höhe und 2.500 mm Tiefe (Teilegewicht bis 4 Tonnen)
    • Schichtdicken von ca. 60-120 µm

    Eloxalveredelung

    Die Eloxalveredelung zeichnet sich vor allem durch eine hohe Witterungsbeständigkeit, Härte und Verschleißfestigkeit aus. In unserer Fertigung sind sowohl Schutz- als auch Farbeloxale in einem Teileformat bis 1.900 mm Höhe und 500 mm Tiefe mit einem Teilegewicht von maximal 200 kg möglich. Die Eloxalveredelung ist im Zulassungsbereich der Qualanod und der DIN 17611 möglich.

    • C0 (natur), C31 - C35 (bronzeschwarz) sowie EV2 - EV3 (gold)) möglich
    • 5 - 25 µm, je nach Anwendungsbereich

    Feuerverzinkung

    Die Zinküberzüge, die durch das Feuerverzinken auf Stahl aufgebracht werden, entsprechen den Vorgaben der EN ISO 1461. Darüber hinaus haben wir eine Qualitätssicherungsvereinbarung mit unserem Partner festgelegt, insbesondere im Hinblick auf die hohen optischen Anforderungen, die im Fassadenbereich ebenso wichtig sind wie der Korrosionsschutz.

    All unsere Partner sind nach DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagementsystem und 14001 (Umweltmanagementsystem) zertifiziert.

    Technisch bedingt ist eine Definition von Gleichmäßigkeit der Zinküberzüge nicht möglich, da die Oberflächen verfahrensbedingt heterogen sind. Das bedeutet, dass die Oberflächen typischerweise dunklere und hellere Bereiche, netzförmige Muster, Unterschiede im Glanzgrad oder Unebenheiten auf der Oberfläche aufweisen können.

    Wir können Teileformate bis 2.000 mm Höhe und 6.000 mm Breite bearbeiten, wobei Schichtdicken von 55 bs ca. 85 µm möglich sind. Die Substratdicke variiert je nach Bauteilgeometrie und Verwendungsweck zwischen 1 und 4 mm, wobei die übliche Dicke 3 mm beträgt. Bei Bedarf kann eine Überschichtung mittels Pulvern oder eine temporäre Passivierung erfolgen.

    Vorbeschichtete Oberflächenveredelungen

    Bandbeschichtung Aluminium

    Für die Bandbeschichtung arbeiten wir mir Herstellern von vorbeschichteten Materialien mit höchster Qualität zusammen. Dabei bieten wir die Beschichtungen in verschiedensten Farbsystemen (RAL, NCS, uvm.) an. Standardmäßig haben diese einen Glanzgrad von    30 %; mehr ist auf Anfrage möglich. Die Beschichtung wird immer beidseitig durchgeführt

    Für das Substrat Aluminium gelten die folgenden Spezifikationen:

    • Legierung EN AW 3005 und 5005
    • Festigkeiten H42 / H44 / H111
    • bis 3 mm Dicke
    • Zweitschichtlackierung
      • Schichtdicke ab ca. 25 my (inklusive Grundierung ca. 10 my)
      • mechanische Belastung ab T1 innen ohne Rissbildung bis 180 Grad gebogen möglich
      • Struktur auf Anfrage möglich

    Bandbeschichtung Stahl

    Für die Bandbeschichtung arbeiten wir mir Herstellern von vorbeschichteten Materialien mit höchster Qualität zusammen. Dabei bieten wir die Beschichtungen in verschiedensten Farbsystemen (RAL, NCS, uvm.) an. Standardmäßig haben diese einen Glanzgrad von    30 %; mehr ist auf Anfrage möglich. Die Beschichtung wird immer beidseitig durchgeführt.

    Für das Substrat Stahl gelten die folgenden Spezifikationen:

    • Legierung, z. B. S320
    • zusätzlicher Korrosionsschutz z. B. durch Bandverzinkung Z275 (bis zu RC5)
    • bis 3 mm Dicke
    • Zweischichtlackierung
      • Schichtdicke ca. 25 - 55 my (inklusive Grundierung ab ca. 10 my)
      • mechanische Belastung i. d. R. ab T2 innen ohne Rissbildung bis 180 Grad gebogen möglich
      • Struktur möglich (auf Anfrage)
    • Schutzfolie 55 - 100 m,y (i. d. R. mindestens 80 my)

    Bandeloxierung

    Für die Bandeloxiedrung gelten die folgenden Spezifikationen:

    • EN AW 5005 EQ (Eloxalqualität)
    • Festigkeit H14
    • bis 3 mm Dicke
    • Dekorativ- und als Schutzeloxal möglich
      • Schichtdicke ca. 10 - 15 my
      • mechanische Belastung ab T1 innen ohne Rissbildung bis 90 Grad gebogen möglich
    • Schutzfolie 80 my

    Funktionale Oberflächenveredelungen

    Antidröhn

    Die Antidröhnbeschichtung dient bei dünnwandigen Blechkonstruktionen dazu, aufkommenden Körperschall beispielsweise durch Schlagregen zu unterbinden bzw. zu reduzieren.

    Sie wird nicht einsehbar auf der Rückseite der Bauteile (z.B. Fensterbänke) aufgebracht und besteht im Fassadenbau aus einer Spachtel- bzw. Spitzmasse.

    Antigraffitibeschichtung

    Antigraffitibeschichtungen können direkt auf die zu montierenden Bauteile aufgebracht werden und dienen dem Schutz des Materials sowie dem Erhalt der Optik.

    Es gibt sie einerseits als Teil der systemischen Nasslackierung oder andererseits als nachträgliche Beschichtung der zu schützenden Fläche. Letztere ist transparent, verändert jedoch die optische Anmutung der Oberfläche leicht. Nach einem Farbanschlag sind die Verschmutzungen mit einem entsprechenden Entferner abzuwaschen, die unter der Schutzschicht liegende Fassade bleibt dabei unversehrt.

    Bei temporären Schutzsystemen wird eine Microwachsschicht aufgebracht, welche als Opferschicht fungiert. Im Zuge der Reinigung wird sie mit den aufliegenden Graffitifarben entfernt und muss anschließend neu aufgebracht werden.

    Der semipermanente Schutz vereinigt beide Lösungen in sich: auf eine permanente Grundierung wird zusätzlich eine Opferschicht aufgebracht.

    Schutzeloxal (Voranodisation)

    Ist als Vorbehandlung zur Pulverbeschichtung für Bauteile, welche starken Emissionen von z.B. Industrie und Verkehr oder durch Meeresnähe ausgesetzt sind, zu empfehlen. Sie erhöht den Korrosionsschutz generell sowie den Schutz gegen Filiformkorrosion wesentlich - eine Korrosionsart, welche unter gewissen Umwelteinflüssen die Pulverlackschicht fadenähnlich unterwandert.

    Verzinkung (Korrosionsschutz)

    Das Verzinken ist im Wesentlichen eine Methode, Stahloberflächen vor Korrosion zu schützen. Es erfolgt mittels Schmelztauchbad mit einer Temperatur von etwa 400°C. Durch das Tauchen wird auf dem Stahlsubstrat eine Schutzschicht aus Zink bzw. einer Zinklegierung erzeugt. Da diese als Opferanode fungiert, spricht man von aktivem Korrosionsschutz. Unterschieden wird zwischen diskontinuierlicher Stückbeschichtung (Feuerverzinkung) und kontinuierlicher Bandbeschichtung.

    Die Verfahren des Verzinkens werden in mehreren Normen geregelt: EN ISO 1461 (Stückverzinken), DIN 50997 (Dünnschichtverzinken) sowie EN 10143 und EN 10346 (Bandverzinken).

    Das Feuerverzinken oder auch Stückverzinken wird nach der mechanischen Bearbeitung bzw. Fertigung der Bauteile durchgeführt. Das typische Erkennungsmerkmale ist die sogenannte „Zinkblume“ in der sich die Verzinkung darstellt.

    Das kontinuierliche Bandverzinkung von beispielsweise einem Coil (Sendzimirverfahren) erzeugt, im Gegensatz zu den „Zinkblumen“ der Feuerverzinkung, eine optisch homogene Oberfläche, welche an ein Metallic-Lack-Beschichtung erinnert.

    Zu beachten gilt, dass bei einer sich anschließenden mechanischen Bearbeitung des verzinkten Teils die bestehende Schutzschicht zerstört wird und entsprechend nachverzinkt werden muss. Dies kann z.B. durch das Auftragen von Zinkstaubfarbe erfolgen.

    Nach erfolgter Verzinkung ist eine Beschichtung z.B. mittels farbiger Pulverlacke, unabhängig vom Verzinkungsverfahren, möglich.

    Versand

    Egal wie groß, schwer oder kompliziert die Bauteile sind, wir finden den passenden Weg, dass die Ware sicher und pünktlich bei Ihnen ankommt. Auf Basis unserer jahrelangen Erfahrung wissen wir genau, welches Verpackungsmittel sich am besten eignet und wie die Bauteile möglichst platzsparend bei Ihnen ankommen. Das spart nicht nur Geld, sondern ist auch nachhaltig und sorgt für einen umweltschonenden Transport. Unsere erfahrenen Logistikpartner wissen genau, was sie tun müssen, dass Ihre Produkte sicher bei Ihnen ankommen.

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    Was brauchen wir dafür?

    Um Ihre Wünsche auf unseren CNC-gesteuerten Maschinen perfekt umzusetzen, nutzen wir modernste CAM- und CAD-Programme. Ihre Zeichnungen können Sie uns gern als dxf, dwg oder step (weitere Formate auf Anfrage) zur Verfügung stellen.

    Sie haben keine CAD-Daten zu Ihrem Projekt? Kein Problem, wir verarbeiten selbstverständlich auch Ihre Zeichnungen als PDF o.ä. Formaten.

    Um Rückfragen und Verzögerungen zu vermeiden, sollten Sie Ihre Zeichnungen vorab genau prüfen:

    • Sind alle Maße und Ansichten eindeutig und vollständig?
    • Sind Ansichtsseiten und evtl. notwendige Aufhängepunkte für Beschichtungen gekennzeichnet?
    • Sind Besonderheiten, wie z.B. eingeschränkte Toleranzen angegeben?
    • Haben Sie normgerechte Schweißangaben auf den Zeichnungen angebracht?

    Wenn Sie diese Fragen mit ja beantworten können, steht einer schnellen und qualitativ hochwertigen Bearbeitung nichts im Wege. 

    Internes Qualitätsmanagement

    Unser Unternehmen verfolgt eine klare Vision: Die kontinuierliche Verbesserung unserer Produkte und Prozesse, um höchste Qualität und Kundenzufriedenheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund haben wir ein internes Qualitätsmanagement implementiert.

    Eine erste zentrale Säule ist die Wareneingangskontrolle, die sicherstellt, dass die eingehenden Materialien unseren Standards entsprechen.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt ist unser interdisziplinärer und dokumentierter Musterbau. Durch eine strukturierte Herangehensweise und die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche stellen wir sicher, dass unsere Fassaden Ihren Anforderungen entsprechen. Außerdem können potenzielle Probleme frühzeitig behoben werden, noch bevor wir in die Produktion gehen.

    Im Falle einer Reklamation setzen wir auf eine gründliche Fehler-Ursachen-Analyse. So können wir mögliche Schwachstellen identifizieren und umgehend Maßnahmen zur Verbesserung einleiten, um zukünftig ähnliche Vorfälle zu vermeiden und die Qualität unserer Produkte kontinuierlich zu verbessern. In diesem Zusammenhang haben wir auch ein internes Schulungsprogramm zu Qualitätsthemen, um sicherzustellen, dass wir kontinuierlich von unseren Erfahrungen lernen und unsere Prozesse entsprechend optimieren können.

    Zur weiteren Qualitätssicherung und kontinuierlichen Verbesserung haben wir eine Vielzahl weiterer Maßnahmen implementiert, darunter die Überwachung von Messmitteln und die zertifizierte Produktion nach DIN EN 1090.

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